Die Schriftstellerin

die schriftstellerin

Meine Sehnsucht schreiben zu wollen

Eine von meinen vielen kleinen Leidenschaften als Kind war, Bücher zu basteln, diese mit Dingen zu füllen die mir wichtig waren und ich träumte gerne. Ich träumte die schönsten Geschichten, sie blühten in meinem Kopf in den schönsten Farben und Formen. Es waren immer Geschichten die mit Liebe und Frieden gefüllt waren. Von Wesen handelten die ich fühlen konnte, nur nicht sehen. Wesen die mir als Mädchen, die sich nach Liebe und Anerkennung sehnte, halfen sich in einer Welt zurecht zu finden, die voller Streit und Zank, fehlender Liebe und Anerkennung war.

 

Ich liebte schon als Kind fließende Energie die entsteht, wenn ich eine schöne Vision oder ein Wunsch habe. Eines Tages im alter von 13 Jahren, sprudelte aus meinem Mund ein inniglicher Wunsch der se…..hr stark mit dieser Energie gefüllt war. „Ich möchte Schriftstellerin werden“, platzte es aus mir heraus. „Du“, sagte da meine Mutter und schaute mich ungläubig an. „Du musst erst noch schreiben lernen und so wie es aussieht wirst du es nie richtig können“, und lachte mich böse und verständnislos aus.



Ich war tief bis ins Mark getroffen, alle schöne Energie war futsch, mit einem Mal alles weg. Und der Wunsch eine Schriftstellerin zu werden, fiel zusammen wie ein Kartenhaus. Ich konnte wirklich nicht richtig schreiben, ich war Legasthenikerin wie ich später in der Berufsschule erfuhr. Wenn ich vor einem leeren Papier saß konnte ich nicht schreiben, es kam immer nur in meinem Kopf was ich beim schreiben alles beachten muss und vor lauter Angst etwas verkehrt zu machen, kam nichts oder fast nichts aufs Papier.

 

Ich hatte sehr darunter gelitten und mich geschämt, bis zum alter von 26 Jahren. Da fing ich an meinem ersten Sohn Geschichten zu erzählen und die alte Vision fing wieder in mir zu erblühen an. Ich bekam Hilfe und lernte all die Hürden zu überwinden und ich glaube das war der Anfang, an dem ich bewusst anfing mich lieben zu lernen. Ich fing nämlich an mich für mich selbst einzusetzen. Wenn mir jemand vorschreiben wollte, wie ich meine Texte zu verfassen hatte, wurde ich die Löwenmama für mein inneres Kind.

 

Wenn ich heute schreibe, dann strahl und funkel ich in alle Himmelsrichtungen. Sobald ich ein Stift in die Hand nehme oder die finger die Tastatur berühren, fängt die Energie an durch meinen Körper in den Stift oder die Tastatur zu fließen und dann geht es mir einfach nur gut. So ist das Schreiben mein größtes Instrument meiner Selbstheilung geworden.

 

Die Schreibschwierigkeiten, habe ich einem Teil meiner Kinder weitergegeben und ich übe mich stetig zu lernen ihnen zu helfen, diese Schreibschwäche zu überwinden. Ich schenke Ihnen beim schreiben Energie der Schreibbegeisterung und ich freue mich jedesmal, was dabei heraus kommt. Was für eine Ausdrucksweise und wie sie die Dinge in ihrem Leben sehen, fantastisch. Mein zweitältester Sohn hat die meisten Schwierigkeiten mit dem schreiben und es berührt mich tief. Ich hatte ihn sieben Jahre nicht mehr gesehen und gehört. Bei unserem Briefaustausch nach all den Jahren viel mir sofort auf, dass er Schreibschwierigkeiten hat. Die Briefe waren fehlerfreie, in den Rechner geschriebene Exemplare. Nur ich merkte es an der Art wie er schrieb, wenig Text und es kam nie seine eigentliche Größe zur Geltung. Das tat mir weh, denn ich wusste ja wie es ihm geht und so schrieb ich ein Gedicht was beschrieb, das ich erst im alter von 26 Jahren richtig schreiben gelernt hatte.

Mut zu Schreiben

Mein Sohn war damals 15 Jahre alt und hatte Schwierigkeiten das Gedicht zu verstehen. Doch seine Wirkung hat es getan. Die Briefe von ihm wurden freier und lebhafter. Er ist jetzt 18 Jahre alt und die letzte Meldung die ich von ihm bekam war, dass es ihm immer leichter fällt zu schreiben und sogar langsam Spaß mit dabei ist. Ich habe eine Vision mit einer starken Energie, dass er eines Tages sein erstes Buch erstaunt in seiner Hand hält, was mit all seiner wunderbaren Fantasie gefüllt ist. Denn die hat er ohne Ende.

Alles Liebe
Anita

 


 
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