Gefühle leben

blumengirlande

Es war einmal eine junge Frau die eines Tages merkte, das sie keine schönen Gefühle mehr leben konnte. Und sie konnte dieses nur merken, weil sie ganz tief in sich drinnen abgespeichert hatte, dass das Leben nur mit Gefühlen lebenswert ist.

 

Sie war ein fröhliches strahlendes, zartes und gleichzeitig so starkes Kind mit sehr großen Kulleraugen. Alle liebten dieses Kind, nur ihre Mutter hatte mit ihr Schwierigkeiten. Das heißt nicht, das sie ihr Kind nicht liebte. Dieses Kind war für ihre Mutter nur immer wieder eine Herausforderung, da es mit all seiner Kraft Gefühle lebte. Was für die Mutter nicht einfach war, da sie in der Nachkriegszeit aufgewachsen war und auf Grund der damaligen harten Zeiten ihre Gefühle nicht leben durfte.

 

So kam es dazu, das das kleine Baby und später das klein Kind, die Gefühle die die Mutter nicht leben konnte, lebte. Und da die Mutter noch selbst fast ein Kind und ihr Leben nicht einfach war, hat das kleine Mädchen gleich nach der Geburt angefangen viel zu schreien. Das kleine Mädchen war eine große Seele in einen kleinen Körper, das fand es schon gar nicht angenehm und dann noch die vielen nicht gelebten Emotionen der Mutter. Das war zu viel für dieses Wesen, also lachte das kleine Wesen nicht nur viel sondern schrie auch genauso viel. Was die junge Mutter häufig bis an den Rand der Verzweiflung brachte. Die junge Mutter konnte leider mit ihrer Tochter nicht lernen Gefühle zu leben und so war für die Mutter um seelisch überleben zu können, nur noch ein Weg offen und der hieß alle gelebten Gefühle des Kindes zu unterdrücken. Die stärksten Gefühle die das Mädchen zu der Zeit hatte, waren wohl die Wut, das Lachen und die göttliche Verbindung.

 

Die Mutter unterdrückte zuerst die Wut des Kindes. Das Kind lernte also, das es nicht richtig ist, wenn es die Emotion Wut lebte. Der Grund warum die Mutter keine Wut ertragen konnte war, das die Mutter selbst sehr viel Wut in sich trug. Unter Stress-Situationen kam dann die Wut aus ihr heraus und so gab sie diese, an dem kleinen Mädchen und deren Geschwister mit Schlägen und später mit verbalen Schlägen weiter. Hinterher litt die Mutter sehr, sie wollte ihren Kindern nicht weh tun. Dieses bekam das kleine Mädchen mit, sie konnte ihre Mutter verstehen und sie hat versucht ihre Mutter auf ihre Art zu trösten.

 

Und dann wurde dem Kind das Lachen verboten. Nicht ganz, lachen durfte es schon noch, nur nicht mit zu viel Gefühl. Es sei denn die Mutter war gerade in der Lage ihre Gefühle zu leben, dann konnte das Mädchen auch nach Herzenslust lachen. Es gab da nur ein Problem, da das Mädchen keine Wut mehr leben durfte, benutzte es das Lachen um sich von dem inneren Druck zu befreien. Und so wurde auch das von der Mutter verboten. So blieb dem Mädchen nur noch, die Kunst in allen Dingen zu gebrauchen, um Gefühle zu leben. Und auch diese wurde unterbunden, da es die Mutter nicht nur tief berührte, sondern sie auch anfing neidisch zu werden. Neidisch darüber, das ihre Tochter, die doch noch so jung war, oftmals ein Wissen in sich trug, was gar nicht zum alter gehörte. Dieses Wissen nutzte das Mädchen um ihre Kunst und es war einerlei was es war, zur Vollkommenheit zu bringen. Zu der Zeit war das Mädchen schon auf dem Weg zur Frau zu werden. Es war zwar für die heranwachsende Frau nicht mehr möglich auf diese verschiedenen Arten, die Gefühle zu leben, dafür hatte sie noch die göttliche Verbindung die ihr blieb.



Eines Tages musste sie in die Lehre gehen und wurde dadurch mit der harten Welt der Erwachsenen konfrontiert. Sie musste erleben wie die meisten Erwachsenen, unehrlich waren und über andere herzogen, so bald die besagte Person den Raum verlassen hatte. Es dauerte gar nicht mehr lange und da verstand das Mädchen, wenn sie in dieser Gesellschaft im Berufsleben überleben will, muss sie so werden wie ihre Kollegen. Sie war zu der Zeit etwas 16 Jahre alt und ist nach dieser schrecklichen Erkenntnis, nach der Arbeit, gleich in den Park gegangen. Denn dort konnte sie ungestört mit dem Göttlichen reden. Sie hat dem himmlischen Vater ihre Erkenntnis geschildert und hat unter vielen Tränen, den himmlischen Vater und all ihren Helfern, ganz besonders die Baum und Pflanzengeistern gebeten ihr zu gegebenen Zeit zu helfen, wieder sie selbst werden zu können.



In den darauf folgenden Jahren, betete die junge Frau immer weniger und die Verbindung die bei dieser jungen Frau eigentlich sehr stark ausgeprägt war, wurde schwächer. Zu ganz bestimmten Momenten, da erinnerte sie sich wieder an die Kraft des Gebetes und dann war sie jedes Mal erfüllt, von der Kraft die durch Sie strömte. Die Verbindung zum Göttlichen durfte ganz langsam, mit jedem Gebet stärker werden.



Sie bat um einen großen Garten in freier Natur, dass sie wieder das Gefühl von Leben bekam und sie bekam es. Durch die Erde in ihren Händen, bekam sie wieder den Kontakt zu Mutter Erde. Die Mutter Erde brachte sie wieder zum wesentlichem im Leben, nämlich wieder fühlen zu wollen.
Sie bat um Kinder, damit sie selbst wieder zu einem Kind werden dufte und sie bekam sie. Sie bekam mit jedem Kind eins ihrer Talente zurück, das größte Talent was sie hatte, war das Lachen, aber sie fing auch wieder zu musizieren an, die Begabung mit Pflanzen sprechen zu können kam langsam wieder zurück und der Wille zu sich selbst zu stehen wurde stärker. Sie bekam Situationen geschenkt, wo sie lernen durfte, ihre Emotionen zu leben und zwar alle. Sie durfte mit ihren Kindern lernen wieder Wut zu leben.

 

Bei der Angst die sie hatte, dass sie die Wut an ihren Kindern auslassen könnte, wurde ihr geholfen. Sie bat schon sehr früh um Hilfe bei diesem Problem, da sie schnell erkannt hatte, das man das was man als Kind erfahren hat weitergibt ohne es zu wollen. Das man erst lernen darf einen anderen Weg zu gehen. Sie hatte wohl den stärksten Schutzengel an ihrer Seite, den man sich in so einer Situation wünschen kann und was er noch hatte, eine laute eindringliche Stimme. Er half ihr immer, so konnte das Schlimmste immer abgewendet werden.



Sie bat um eine Partnerschaft in der gegenseitige Liebe und Achtung im Vordergrund steht, damit sie lernen kann dieses für sich umzusetzen und sie bekam auch das. Da ihr Partner sie so sehr liebte, hatte er die Kraft die schwere Zeit des sich selbst lieben und achten lernens, durch zu stehen. Die junge Frau hat dadurch lernen dürfen, ihr Potenzial Wut zu leben und sich in dieser Wut zu achten. Das war ein riesiges Geschenk, denn sie hat dadurch eine unglaubliche Freiheit gewonnen, die ihr selbst und allen anderen um sich herum gut bekam. Sie konnte dadurch immer mehr ihre wahren Gefühle leben und ganz besonders die Liebe zu sich und ALLEM was IST.

 

Sie entwarf verschiedene Möglichkeiten Wut zu leben. Erst war sie zerstörerisch da mussten schon mal Gegenstände erhalten. Danach das Meditationskissen und alles was so einen gewissen Widerstand für Fäuste darstellte. Sie lernte die Wut immer seltener gegen sich selbst und andere ein zu setzen. Danach war das brüllen, trommeln, singen, tanzen, stampfen und lachen dran. Und das gefiel ihren Kindern. Die machten da fleißig mit und halfen ihrer Mutter dadurch ein gutes Stück weiter. Sie konnte ihrem Partner bei seiner Wut helfen, weil sie einen verständnisvollen Blick bekam. Sie lernte ihn zu durchschauen und konnte ihm auf liebvolle Weise helfen seine Wut an zu sehen, an zu nehmen und sich trotzdem zu lieben und zu achten. So trägt der Umgang den sie mit sich selbst und gegenseitig pflegten und pflegen dazu bei, das sie eine erfüllte Partnerschaft haben. Sie durften heilen und können diese Heilung nach außen tragen und anderen helfen sich zu lieben und zu achten.



Und was passiert dadurch mit dem Paar?
Es wird noch heiler.


Möge die Heilung weitreichend sein.

 

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gedichte der gefühle

Gefühle

Es leben die Gefühle, die gebraucht werden,
um die wahre Liebe zu erfassen und zu genießen.

Es lebe die Freiheit um die ALL umfassende Liebe,
durch sich fließen lassen zu können,
damit man Selbst und seine Umgebung,
mit dieser durchströmt wird.

Es lebe der Frieden,
damit die ALL umfassende Liebe so groß wird,
das wir und alles was lebt,
in ihr leuchten.

Es leben die Gefühle,
damit wir ALL-E im SEIN EIN-S sind.

Es lebe die ALL umfassende Liebe

Oh, fühlt sich das gut an.

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Anita vejvoda
01.02.2006


 
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