Viena die Fee

 

kindergeschichte

 

Lara geht ins Moor

Da liegt die Lara in ihrem Bett,
sie findet es dort so richtig nett.
Ein wohliges Gefühl hat sie in ihrem Bauch,
nun schlägt sie die Augen auf.

Die Nase kitzelt von der Sonne
und schon streckt sie sich voller Wonne.
Die Sonne scheint, das ist wunderbar,
jetzt macht die Lara sich ganz rar.

 

viena die fee

 

Aus ihrem Bett steigt sie ganz leise,
und begibt sich auf die Reise.
Sie zieht sich an und geht dann raus,
nun steht sie vor dem Haus.

Sie möchte zum Wald dort oben gehen,
und spüren wie die Winde durch die Haare wehen.
Dann hört sie in ihrem inneren Ohr:
>> Komm doch bitte zu uns ins Moor. <<

 

 

Das Moor lockt

Soll Lara diesen Weg jetzt wirklich gehen?
>> Komm Lara, hier kannst du was Schönes sehen.
Wir warten schon so lange auf dich, <<
und sie sieht plötzlich ein zartes Gesicht.

 

wichtel


Die zarte Gestalt läuft den Weg entlang
Lara folgt ihr mit sicherem Gang.
Der Weg ist ihr bekannt,
mit dem Opa hier zu gehen, ist immer sehr spannend.

Hier darf man nur die festen Wege gehen,
um immer sicher zu stehen.
Vom Weg kann man leicht erhöht nach unten schaun
und plötzlich hört sie in den Büschen ein raun.

 

 

>> Viena die Fee, wird gleich tanzen den Reigen,
sie möchte ihn dir so gerne zeigen.
Das ist ihr Gebet an die Natur,
so kann diese wachsen mit wahrer Bravur. <<

 

Viena tanzt im Sonnenaufgang

>> Ich bin Viena die kleine Fee,
hier auf der Wiese, dicht beim See.
Ich freue mich, dass du gekommen bist zu mir,
um meinen Tanz zu sehen hier. <<

 

viena am see

Lara traut ihren Augen kaum,
lauter wird in den Büschen das raun.
Die Wiese ist eingehüllt von einem Silberschleier
und dort hinten am See steht der Graureiher.

Die Fee schwebt über die Wiese ganz leicht,
die Sonne scheint, so dass die Dunkelheit
tief in die Büschen weicht.
Es wirkt alles viel leichter, weicher und heller,
der Tanz der Fee wird immer schneller.

 

 

 

Sie tanzt mit ihrem ganzen Sein
und wäscht dadurch alles rein.
Die Schwingungen werden immer feiner,
während alles wird immer reiner.

Immer weiter tanzt Viena die Fee
dort unten dicht beim See.
Die Vögel begleiten sie mit ihrem Gesang
und der Storch hat grade einen guten Fang.

 

storch
Der Milan zieht über der Wiese seine Kreise
und begleitet die Fee auf seine Weise.
Aus den Büschen kommen alle Wichtel, Zwerge und Feen,
sie sind für Lara jetzt klar zu sehen.

Sie gehen jetzt alle zu Viena der Fee
und begleiten sie beim Tanz unten am See.
Die Spannung sie steigt immer weiter und weiter,
dabei werden alle immer heiterer und heiterer.

 

 

Immer höher steigt die Sonne
und immer stärker wird die Wonne.
Dort wo die Naturgeister tanzen,
scheint langsam alles auszufransen.

Immer deutlicher sind Bäume, Büsche, Seen zu sehen,
die Naturgeister scheinen jetzt zu gehen.
Man hört die Winde in den Blättern wehen
und zarte Stimmen sagen zu Lara,
>> auf wieder sehen. <<

 

Lara ist tief bewegt

>> Bleibt doch bei mir ich möchte mit euch sprechen, <<
damit scheint Lara das Schweigen zu brechen.
Plötzlich hört sie in sich ein Lachen:
>> Wir werden den Tanz jetzt in unserem Reich weiter machen.

 

kindergedicht
Zu bestimmten Zeiten am Tag scheint die Zeit still zu stehen
und man kann dann von einer Welt in die andere gehen.
Jetzt ist die Zeit hier erst einmal vorbei,
denn wir sind in unserem Reich nur so richtig frei.

Übe dich darin in die Stille zu gehen,
dann können wir uns bald wieder sehen.
Fühlst du dich wohl und ruhst du in dir,
kannst du uns sehen wieder hier.

 

 

Genieße nun noch die Stille der Natur,
die Schönheit von allem was ist, pur.
Trage sie in deinem Herzen wo immer du kannst,
damit du alle Sorgen und Ängste verbannst. <<

Die Stimme in ihrem Inneren scheint jetzt stille zu sein.
Lara wird traurig und möchte glatt wein.
>> Halt kleines Mädchen halt auf,
genieße die Schönheit hier jetzt zuhauf.

Brauchst du Hilfe von uns allen,
tun wir dir diesen Gefallen.
Denke daran, du brauchst doch nur in die Stille zu gehen,
dann können wir uns bald wieder sehen. <<

 

vena die fee reh

Nun ist Lara ruhig und zufrieden
die Freude über die Schönheit darf siegen.
Sie sieht Rehe die in ihrer Nähe äsen
und denkt, das war ein schönes Erlebnis gewesen.

Dieses möchte sie in sich bewahren als Schatz,
plötzlich macht sie einen großen Satz.
Sie fängt an auf dem Weg zu tanzen wie die Fee
und schaut dabei immer mal wieder zum See.

 

 

 

Nach Hause geht die Lara nach einer Weile,
denn der Weg dort hin ist bestimmt noch eine Meile.
Sie ist glücklich durch und durch
und in ihr ist weggeblasen alle Furcht.

 

Der Weg nach Hause

Lara kann ganz entspannt nach Hause gehen
und es gibt für sie auf diesem Weg
viel zu sehen.
Der Milan der über sie seine Kreise zieht
und der Hase der in seiner Mulde sie erschreckt ansieht..

 

kindergeschichte

Der Reiher im Flug mit seinem S förmigen Hals
und das Storchenpaar auf seiner Hochzeitsbalz.
Die Lerche die über ihr trällert mit ihrem leichten Gesang
und den Hirsch auf der Wiese mit seinem stolzen Gang.

 

 

 

Der Schmetterling der verspielt in der Sonne gaukelt
und die Blume die leicht im Wind schaukelt.
Die Biene sie fliegt von einer Blüte zur anderen
und die dicken schwarzen Käfer
über den Weg wandern.

Nun sieht sie das Haus ihrer Eltern,
was dort steht zwischen Gärten, Wiesen und Feldern.
Es strahlt und leuchtet ganz weit hinaus,
voller Freude geht sie in ihr Elternhaus.

 

blumenvase


Cayne hat hier gemalt die Bilder,
Anita geschrieben die Geschichtegedichteschilder.
Genieße dich in deinem Sein,
lebe das Leben im Sonnenschein.
Lerne die Ängste zu überwinden,
dann wirst du in deinem Leben das glücklich Sein finden.

 

 


 
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