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Wollwesen


Feen und Zwerge aus Märchenwolle

Wunderbare Wollarbeiten habe ich vor zwanzig Jahren, bei einer befreundeten Familie, kennen gelernt, deren Kinder auf eine Waldorfschule gingen. Diese zarten Arbeiten hatten es mir sofort angetan. Sie bewegten in mir meine Zartheit, die durch das durchboxen in der Berufswelt schon fast abgestorben schien. Sie erinnerten mich an eine Welt, die mir als Kind sehr vertraut war. Das träumen, fühlen und erleben von und mit Naturgeister wurde dadurch in mir wieder wach gerufen. Das Bedürfnis Welten, die als Märchenwelt bezeichnet werden, wollte ich plötzlich wieder neu entdecken. Und von da an, jedes Jahr aufs Neue und immer viel tiefgehender.


Ich kann diese Wesen, jedes Jahr deutlicher wahrnehmen. Hören konnte ich sie auf jeden Fall schon immer gut. Ich verdanke den Naturwesen, sehr viel Hilfe auf meinem Weg und unglaublich viel Liebe. Manches Mal haben sie mich auch sehr ausgeschimpft, wenn ich wieder mit einem Küchenmesser in der Hand durch den Garten lief, um in der schnelle noch ein Blumenstrauß zusammen zu sammeln. So sehr sogar und mit so einer Kraft, das ich dabei so manches Mal fast Rückwärts ins nächste Blumenbeet gefallen wäre. Sie schenkten mir aber auch sehr viel Güte und Verständnis, wenn ich wieder Mal aus lauter Verzweiflung in den Garten ging und arbeitender weise wie ein Berserker durch ihn hindurch rauschte, weil ich mit mir und meinem Leben nicht so richtig klar kam. Sie schenken mir das Vertrauen, wenn ich wieder Mal mit Zweifeln und Fragen zu ihnen komme und bestärken mich immer wieder darin meinen Weg zu gehen. Sie schicken mich aber auch in der Natur draußen, im Kreis herum und necken mich, solange bis ich endlich das mache was ich eigentlich machen wollte .Solange bis ich wieder bei mir und nicht nur in meinem Kopf bin. Sie sind wunderbare Wesen und Helfer an unserer Seite.


Bis ich wirklich mit Wolle arbeitete, dauerte es noch ein klein wenig, denn ich hatte Angst es nicht zu können. Im nach hinein weiß ich, das es nicht die Angst war es nicht zu können, denn mit Haaren arbeiten war ja mein Beruf. Sondern die Angst davor Stück für Stück in meinen Gefühlen aufgeknöpft zu werden. Die Angst davor, meine eigentliche innere Feinheit und Schönheit kennen lernen und annehmen zu dürfen. Die Angst davor mich einer Welt wieder zu öffnen, die mir als Kind vertraut war, in der Erwachsenenwelt nur als nicht existent bezeichnet wird.


Nun ist diese Welt wieder meine Realität geworden und sie hilft mir, mit mir und anderen achtsam und liebevoll, aber auch bestimmter umzugehen. Sie hilft mir immer bewusster mein Leben und meine Umgebung war zu nehmen und zu genießen.


Lasst Euch verführen von der Welt der Naturwesen und Engel. Lasst Euch zum träumen einladen und genießt es in vollen Zügen.


Alles Liebe

Anita

Hauchzarte Engel

 

 
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